Worms am Rhein – eine Reise wert

Wie viele, die meinen Blog von Anfang an regelmässig lesen, bereits wissen, bin ich vor ziemlich genau 9 Jahren nach Spanien ausgewandert. Trotzdem zieht es mich, mindestens einmal im Jahr, in meine alte Heimatstadt Worms am Rhein. Worms „streitet“ sich unter anderem mit Trier um den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Auf alle Fälle ist die Stadt übrigens als einzige in Deutschland, Mitglied des „Arbeitskreis der ältesten Städte Europas„. Ich war also im Zeitraum vom 22. Dezember bis zum 8. Januar in meiner „alten Heimat“ und ich geniesse die Zeit in dieser Stadt immer wieder, nicht zuletzt, um alte Freunde zu treffen und meine Familie zu besuchen.

Sehenswürdigkeiten in Worms

Natürlich gehe ich auch immer wieder gerne einmal zu den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, die übrigens allesamt gut zu Fuss erreichbar sind. Wir parken unser Auto etwas ausserhalb der Innenstadt, da wir erstens gerne mal ein paar Schritte laufen und zweitens momentan in der Stadt recht viel gebaut wird.

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In der Innenstadt angekommen, suchen wir die Sehenswürdigkeiten. Ich persönlich fange meistens beim Lutherdenkmal an, das an den Reichstag in Worms im Jahre 1495 erinnert. Unser Weg führt uns dann weiter in Richtung Dom- unterwegs können wir den Judenfriedhof aus dem 11. Jahrhundert, im Willy Brandt Ring besuchen, der übrigens der älteste jüdische Friedhof in Europa ist (Heiliger Sand). Von dort aus gehen wir wieder zurück und besuchen den Kaiserdom, ebenfalls aus dem 11. bis 12. Jahrhundert. Er gehört neben den Domen in Mainz und Speyer, zu den drei bekanntesten am Rhein.

Am nördlichen Portal, soll der Sage zufolge, der Streit zwischen den Nibelungenköniginnen Kriemhild und Brunhild stattgefunden haben, die mit der Ermordung Siegfriedes des Drachentöters endete und zum Untergang des burgundischen Reiches führte.

Vom Dom aus gehen wir weiter zum Weckerlingsplatz und besichtigen das ehemalige St. Andreasstift. Es beherbergt heute das städtische Museum. Dort befindet sich das Lutherzimmer, das an den Aufenthalt des Reformators während des Reichstags zu Worms im Jahr 1521 erinnert. Hier ist auch der romanische Innenhof mit dem spätromanischen Kreuzgang sehr sehenswert.

Anschliessend gehen wir wieder zurück in Richtung Dom und halten uns dann rechts, um unseren Rundgang durch Worms fortzusetzen. Wir kommen vorbei an der Dreifaltigkeitskirche aus dem Jahre 1725.

Von dort aus setzen wir unseren Rundgang fort und besuchen das Nibelungenmuseum (Adresse: Fischerpförtchen 10, 67547 Worms). Es ist geöffnet von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstags, Sonntags und Feiertags von 10 bis 18 Uhr.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind natürlich die mittelalterliche Stadtmauer, die zum Grossteil heute noch erhalten ist, der Nibelungsnturm an der Rheinbrücke aus dem ausklingenden 19 Jahrhundert und wir dürfen auch die Synagoge nicht vergessen.

Leider würde ein ausführlicher Reisebericht mit allen Sehenswürdigkeiten, den Blogartikel bei weitem sprengen und er soll natürlich auch keinen Reiseführer ersetzen. Vielmehr möchte ich Ihnen auf diesem Wege „meine“ Stadt etwas näher bringen… Die Stadt Worms stellt kostenlos über ihre Webseite ausführliche Informationen für Touristen bereit. Hierzu zählt unter anderem auch ein Stadtplan, um einen Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten gut planen zu können.

Bildnachweis: Lutherdenkmal, by Flickr, Lizenz: cc – creative commons, Attribution-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-ND 2.0)

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