Mit HYIPs schnell Geld verlieren

Zugegeben, die Überschrift ist schon recht provokant, allerdings in meinen Augen eine recht zweifelhafte Möglichkeit, Geld im Internet zu verdienen (bzw. eher zu verlieren), sind sogenannte HYIPS (High-yield-investment programs). Um es vorauszuschicken, solche Programme werde ich auf dieser Webseite nicht vorstellen und ich rate natürlich dringendst von einer Beteiligung ab.

HYIPS versprechen mehr, als sie halten können, bzw. wollen

Tägliche Gewinne von 10%, 20%, 30%, ja sogar 100% und mehr vom eingesetzten Kapital, ist das grossartige Versprechen vieler HYIPS. Mir sind sogar schon Seiten begegnet, die (angeblich) 1000% innerhalb nur eines Tages zurückbezahlen. Seien wir aber einmal realistisch und benutzen den „gesunden Menschenverstand“- wie ist dies möglich, bzw. wie kann so etwas überhaupt möglich sein? Eines ist sicher, mir „rechten Dingen“ HYIPSkann dies wohl keineswegs zugehen, dass solch hohe Gewinne in so kurzer Zeit erzielt werden können. Liest man diese Seiten, dann werden hier immer grossartige Versprechen gemacht und die Aussage, dass diese Anlage ohne Risiko sei und für lebenslange Gewinne sorge, ist nahezu allen HYIPS gemein. Im Allgemeinen „finanziert“ sich ein HYIP dadurch dass Gelder eingesammelt werden, von denen ein Teil derjenigen, die zuvor diesen HYIPs beigetreten sind, ausbezahlt werden (sogenannte Ponzi chemes). Somit kann es durchaus rentabel sein, wenn man einem HYIP ganz am Anfang beitritt, allerdings sind diese Methoden dann doch auch wieder recht zweifelhaft, da zumindest diejenigen, die diesen Investmentprogrammen ziemlich am Schuss beitreten, sicherlich nicht ihren Break-even-point erreichen werden und für diesen Personenkreis wird sich eben dieser HYIP als grosses Verlustgeschäft erweisen. Meistens werben solche HYIPs mit innovativen Ideen am Kryptowährungsmarkt, wie zum Beispiel das „minen“ von Kryptowährungen. Es gibt durchaus „Miner“, die ein seriöses Geschäft betreiben, allerdings sind dort die Gewinnausschüttungen weitaus geringer und somit realistischer. Bei HYIPS kann man auch immer wieder beobachten, dass die Internetportale meistens ganz plötzlich und ohne Vorankündigung verschwinden. Andere schieben auch technische Schwierigkeiten vor, wie zum Beispiel einen Angriff von „Hackern“ und versuchen somit ihre Kunden zu beruhigen und erst einmal „hinzuhalten“. HYIPS erkennt man oftmals daran, dass sie über kein Impressum (und oftmals auch nicht über Allgemeine Geschäftsbedingungen) verfügen. Die Zahlung erfolgt meistens anonym über Kryptowährungen, was aber eigentlich noch nicht unbedingt ein Gesichtspunkt für einen HYIP, bzw. zweifelhafte Geschäfte ist.

Finger weg!

Es gibt selbstverständlich auch Webseiten, wie zum Beispiel GoldProll, oder All HYIP Monitors die sich mit diesen zweifelhaften Geschäftsmodellen, die nicht immer direkt erkennbar sind, beschäftigen. Solche Seiten listen diese HYIPS auf und treffen eine Aussage darüber, ob die Programme zum derzeitigen Stand bezahlen, die Zahlung eingestellt haben oder ob sie sogar schon offline gegangen sind. Meine Persönliche Meinung: Finger weg, obwohl es sicherlich auch hier die Möglichkeit gibt „gutes Geld“ zu erwirtschaften, allerdings erscheinen mir persönlich die dahinterstehenden Methoden schon mehr, als nur zweifelhaft. Ich persönlich habe weder in solche „Gelddruckmaschinen“ investiert, noch werde ich dies zukünftig tun.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel rein informativen Charakter besitzt und es sich keinesfalls um eine Kaufempfehlung handelt. Somit ist die Haftung für Schäden und Verluste ausgeschlossen. Zur Risikoinformationen, lesen Sie bitte unseren Artikel.

Bildnachweis: bitcoin accepted here, Lizenz: CC BY-SA 2.0


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