Investieren in Kryptowährungen

Immer wieder hört man von Allzeithochs der Kryptowährung Bitcoin (Anmerkung: Im Zeitraum vom 09. November 2017 bis zum 12. November, dem Zeitraum der Erstellung dieses Artikels, ist der Bitcoin „im freien Fall und hat mehr als 1000 US$ an Wert eingebüsst). In diesem Artikel möchte ich Ihnen kurz erklären, was Kryptowährungen überhaupt sind und ob es sich lohnt, in diesen Markt einzusteigen.

Was sind Kryptowährungen?

Bei Kryptowährungen handelt es sich um „virtuelles“ Geld. Mit anderen Worten, es gibt hiervon keine Münzen und Geldscheine, wie beim Fiat- Geld, also unserem „traditionellen“ Geld. Eine Kryptowährung, wie zum Beispiel der Bitcoin, wird in einem recht komplizierten mathematischen Verfahren erzeugt und kann an Tauschbörsen, wie zum Beispiel Kraken gehandelt werden. Auch nehmen die Akzeptanzstellen für diese Währungen, vor allen Dingen im Internet, grade in letzter Zeit, enorm zu. Mittlerweile gibt es sogar Bankkarten, mit denen sich dann zum Beispiel der Bitcoin in Landeswährung an nahezu jedem Geldautomat abheben, bzw. in Geschäften bezahlen lässt  – die Umrechnung erfolgt zum aktuellen Kurs und ist natürlich den eingangs beschriebenen – mitunter erheblichen – Schwankungen unterworfen. Betrug zum Beispiel der Wert des Bitcoin gegen Ende des Jahres 2016 rund 700 US$, steigerte er seinen Wert in den letzten 11 Monaten auf (derzeit) knapp 6.100 US$, vor wenigen Tagen überschritt er sogar deutlich die 7.000 US$- Marke.

Digitale Münzen unterliegen starken Schwankungen

Kryptowährungen sind also erheblichen Schwankungen ausgesetzt, allerdings zeigt sich grade am Beispiel des „Marktführers“ Bitcoin, Kryptowährungendass er von einem Allzeithoch zum Nächsten jagt. Bei den anderen „digitalen Münzen“, wie zum Beispiel Ethereum sieht es ähnlich aus und es lässt sich im Voraus nie so genau voraussagen, wie sich die Kurse entwickeln werden. Hier ist eine Marktbeobachtung angesagt. So dürfte der Kursverfall des Bitcoins damit zusammenhängen, dass ein angesagtes SegWit, das für den 16. November geplant war, kurzerhand „abgeblasen“ wurde. Ein SegWit ist vereinfacht erklärt, eine „Aufspaltung“ der digitalen Währung, die letztendlich dazu dienen soll, die Transaktionen zu vereinfachen und deren Geschwindigkeit zu erhöhen. In diesem Jahr gab es beim Bitcoin bereits zwei SegWits, der erste Anfang August, aus dem der „Bitcoin Cash“ hervorging und der zweite Ende Oktober, der zum „Bitcoin Gold“ führte. Bei „Bitcoin Cash“ und „Bitcoin Gold“ handelt es sich um zwei vom Bitcoin unabhängige Währungen. Wer zu den Zeiträumen Bitcoins besass, erhielt einen gewissen Wert in den „neuen Bitcoins“, so, dass er daduch keinen direkten Verlust erlitt.
Lohnt sich die Investition in digitale Währungen für mich ganz persönlich? Hier möchte ich mit einer Gegenfrage beginnen. Lohnt sich das klassische Sparbuch heute (noch)? Ich persönlich würde eindeutig sagen NEIN! Betrachten wir uns das Zinsniveau klassischer Spareinlagen, muss man sehen, dass dies ganz klar „gegen Null“ geht und hierdurch nicht einmal der Wertverfall durch die (zugegebenermassen in den EU- Ländern niedrige) Inflation auch nur annähernd ausgeglichen wird. Auch bei den klassischen Spareinlagen kann man letztendlich von keiner hundertprozentigen Sicherheit reden, obwohl das dort hinterlegte Geld für Privatkunden versichert ist. Allerdings ist diese Versicherung, im Fall einer Bankpleite nicht unbegrenzt. Digitale Währungen werden dezentral verwaltet- es gibt hier also keine Bank, die für die Verwaltung zuständig ist. Sozusagen die Konten für Kryptowährungen sind die sogenannten Blockchains. Diese Blockchains gelten als durchaus sicher, obwohl man in den Medien immer wieder einmal hört, liest, dass auch schon Kryptowährungen abhanden gekommen, sprich den Besitzer unfreiwillig gewechselt haben. Dies liegt allerdings keineswegs an der dort verwendeten Technologie, als vielmehr an der Unachtsamkeit des jeweiligen Nutzers- zum Beispiel durch die Verwendung von unsicheren Passworten. Ich persönlich würde sagen, die Kryptowährungen sind eine ernstzunehmende Alternative zu den „normalen“ Währungen, wenngleich sie von den jeweiligen Landesbanken, natürlich (wie könnte es auch anders sein) oftmals schlecht geredet werden. Hier dürfte die Problematik darin liegen, dass sie durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz zum Euro, US- Dollar, japanischen Yen oder Schweizer Franken darstellen, die im Prinzip der Kontrolle durch die Nationalbanken entzogen sind.

Nachfolgendes Video erklärt in knapp 2 Minuten alles Wesentliche, am Beispiel von Bitcoin, was digitale Währungen anbetrifft:

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel rein informativen Charakter besitzt und es sich keinesfalls um eine Kaufempfehlung handelt. Somit ist die Haftung für Schäden und Verluste ausgeschlossen. Zur Risikoinformationen, lesen Sie bitte unseren Artikel.

Bildnachweis: Kryptowährungen – Bitcoin piggy bank, Lizenz: CC BY-SA 2.0

 


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